Schlagwort-Archiv: Schrobenhausen

„Lindenkeller“ – Zur letzten SOB-Film-Premiere im Jahr 2013

Von | 11. Juli 2022

Dieser hier unverändert wiedergegebene Text entstand im März 2013 anlässlich der Erstaufführung des SOB-Films „Lindenkeller“. Dass es die letzte Premiere einer Arbeit der SOB-Filmgruppe um Konrad Leufer werden sollte, war damals noch nicht abzusehen. Es gibt ihn zwar, den allerletzten SOB-Film „Kollbach“, fast vollendet und eigentlich ein cineastischer Leckerbissen des Amateur-Films. Doch widrige Umstände werden… Weiterlesen »

Bilder aus der Geschichte Mühlrieds

Von | 25. Juni 2022

Mühlrieds Geschichte reicht bis weit ins Mittelalter zurück. Schon um das Jahr 1200 tauchen in verschiedenen Urkunden mehrere Personen auf, die mit dem Ortsnamen verbunden sind: ein „Diepolt de Mulried“, ein „Pilgrimus de Mulriet“ und ein „Rudiger de Mulried“ . Die Deutung des Ortsnamens bereitet keine Schwierigkeiten: Denn „ried“ bedeutet nichts anderes als ein mit… Weiterlesen »

Von der kleinen Stadt und ihrem großen Mann

Von | 16. Juni 2022

Vor 35 Jahren: Kulturpolitische Betrachtungen aus dem Jahr 1987 Kultur in Schrobenhausen: Der nachfolgende, unverändert wiedergegebene Text entstand im Juli 1987 als durchaus subjektive Bestandsaufnahme des Schrobenhausener Kulturlebens und seiner Entwicklungsmöglichkeiten. Inklusive eines mehr oder weniger „prophetischen“ Blickes auf die damals künftige und heute zur Gegenwart gewordene Rezeption des Schrobenhausener Rathauses. Vor allem sind es… Weiterlesen »

Schrobenhausen: Alte Chroniken und Gesamtdarstellungen

Von | 8. Juni 2022

Stadtchroniken oder ausführlichere Gesamtdarstellungen über Schrobenhausen sind dünn gesät und ausnahmslos älteren Datums. Zu Beginn steht die Chronik eines zu wenig gewürdigten Professors für Mathematik, des in Schrobenhausen gebürtigen Thaddäus Siber aus dem Jahr 1817. Es folgt 1850 das Chronikon des Geistichen Michael Fick, im Jahr 1858 eine kurze Chronik des aus Schrobenhausen stammenden Geistlichen… Weiterlesen »

Stadtarchiv Schrobenhausen – auf einen Blick

Von | 5. Juni 2022

Das Stadtarchiv Schrobenhausen verfügt über sehr reichhaltige Bestände, die weit über das Stadtgebiet hinausreichen. I. STÄDTISCHE AKTEN Stadt Schrobenhausen (bis 1950) Wichtige Bestände: Urkunden (1366-    ) – Ratsprotokolle / Beschlussbücher 1612-1950 –  Briefprotokolle 1657-1807 – Stadtkammer-, Spital-, Stiftungs- und Kirchenrechnungen 1592-1950 – Heimatakten (etwa 2000 Akten über Ansässigmachungen, Verehelichungen, Gewerbekonzessionen usw., ca. 1820 – 1910)… Weiterlesen »

Frühe Werbung in Schrobenhausen

Von | 5. Juni 2022

  In Erinnerung an Mechtild Hofmann (1944-2020): „Verführung – Frühe Werbung in Schrobenhausen …“ … so hieß der Titel einer Ausstellung, die die Schrobenhausenerin Mechtild Hofmann zusammengestellt hat und die von Dezember 2007 bis Februar 2008 im Museum im Pflegschloss zu sehen war. Gezeigt wurden Werbeobjekte von Ende des 19. Jahrhunderts bis Mitte der Fünfzigerjahre.… Weiterlesen »

Schrobenhausen auf alten Landkarten

Von | 5. Juni 2022

Alte historische Landkarten haben einen ganz eigenen Reiz. Jahrhunderte lang waren sie in Bibliotheken verschlossen oder in Form von Drucken nur wenigen zugänglich. Im Zeitalter der Digitalisierung können immer mehr dieser Karten zugänglich gemacht werden. Wir beginnen deshalb, einige dieser Karten zu präsentieren, die unsere Region zeigen – entweder als eigenen Scan oder in Form… Weiterlesen »

Schrobenhausen – eine kurze Stadtgeschichte

Von | 2. Juni 2022

  Schrobenhausen kann auf eine über 1200-jährige schriftliche Überlieferung zurückblicken. Neuere archäologische Erkenntnisse zeigen jedoch, dass schon Römer im Altstadtbereich gesiedelt haben. Um 200 Im zweiten Jahrhundert nach Christus ist südlich der Stadtpfarrkirche St. Jakob eine „villa rustica“ nachgewiesen, ein römischer Gutshof. Spätestens seit dem Einfall der Alemannen scheint die kleine Ansiedlung jedoch wieder aufgegeben… Weiterlesen »

Der Europäische Oxenweg oder „Wildwest in Mitteleuropa“

Von | 10. März 2022

Die Vorstellung vermittelt ein Flair von Wildem Westen: Zwischen 1350 und 1750 wurden jährlich bis zu 200.000 Grauochsen aus der ungarischen Tiefebene nach Mitteleuropa getrieben, um den Fleischhunger der Bürger in den aufstrebenden Städten zu stillen. Die Herden umfassten meist zwischen 50 und 200 Tiere und mussten bis zu ihrem Ziel oft 1.000 Kilometer zurücklegen.… Weiterlesen »